Beeck SOL-Fixativ - Kaliwasserglas

Beeck SOL Fixativ Spezial Haftvermittler für poröse mineralische Untergründe
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  • 10086
  • BEECK'sche Farbwerke GmbH
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Produktinformationen "Beeck SOL-Fixativ - Kaliwasserglas"

SOL-Fixativ - Haftgrund für poröse mineralische oder kunstharzhaltige Untergründe

Anwendungsfertiges Kieselsol-Kaliwasserglas-Gemisch ohne organische Anteile nach VOB/C DIN 18363 2.4.1. Vielseitig einsetzbar zur Grundierung und Festigung poröser mineralischer Bausubstanz im Innen- und Fassadenbereich, wie Kalk- und Zementputz, Beton, Naturstein, Wärmedämmverbundsysteme (WDVS) und abgewitterte, matte Dispersionsanstriche.

Gebrauchsfertiges Verdünnungsmittel für einkomponentige BEECK SolSilikatsysteme einschließlich BEECK Beton-/Steinlasuren, es ist keine weitere Verdünnung mit Wasser erforderlich. Durch Verkieselung, der chemischen Reaktion zwischen Untergrund, Kieselsol und Kaliwasserglas, entsteht eine untrennbar mit dem mineralischen Untergrund verbundene Einheit. Die hohe, natürliche Alkalität der Kaliwassergläser wirkt Schmutz-, Schimmel- sowie Algenbefall entgegen. Ermöglicht somit giftfreie, ökologisch verträgliche Anstriche auch auf bauphysikalisch kritischen Untergründen.

Zusammensetzung:

  • Rein mineralisches Kaliwasserglas und Kieselsol
  • Organischer Anteil 0 % (VOB/C DIN 18363 2.4.1)
  • Frei von Lösemitteln, Bioziden und Konservierungsstoffen

Eigenschaften:

  • BEECK ASF® AktivSilikatFormulierung
  • Silikatisches Grundierungs- und Verdünnungsmittel
  • Anwendung universell im Innen- und Fassadenbereich
  • Verkieselt und verfestigt ohne Filmbildung und Porenverstopfung
  • Kapillaraktiv, sorptionsfähig und diffusionsoffen
  • Dauerhaft und verwitterungsbeständig
  • Gute Benetzungs- und Haftungseigenschaften
  • Nicht brennbar
  • Anwendungsfertig verdünnt
  • Die natürliche Alkalität wirkt gegen Bakterien, Algen und Schimmel

Farbe:

  • Klar, transparent

Verbrauch:

Der Verbrauch zum Grundieren (Vorfixieren) liegt je nach Untergrund bei ca. 0,05 bis 0,15 kg BEECK SOL-Fixativ pro m². Für Lasurtechniken bei ca. 0,05 bis 0,10 kg pro m² und Lasurgang. Objektspezifische Verbrauchswerte sind anhand von Musterflächen zu ermitteln, speziell auf sehr glatten wie auch sehr rauen Untergründen sowie bei Lasurtechniken.

Untergrund & Vorbereitung:

Kalkputz (PI/CSII), Kalk-Zementputz (PII), Zementputz (PIII):

Porös, saugend oder schwach wasserhemmend: Putz auf Trocknung und Festigkeit prüfen. Sinterhaut auf massivem Putz mit BEECK Ätzflüssigkeit entfernen oder abschleifen, Dünnschichtputze und Verbundsysteme (z.B. WDVS) nicht ätzen. Putz mit BEECK SOL-Fixativ vorfixieren zur Verfestigung sandender Oberflächen und zur Verringerung der Saugfähigkeit. Mürbe, jedoch tragfähige Putze mehrfach mit BEECK SOL-Fixativ, verdünnt mit 1 Teil Wasser, sättigend fluten. Luftkalkputze vor Anstrich ausreichend aushärten lassen, wegen erforderlicher Mindestfestigkeit unbedingt am Objekt bemustern, Herstellerhinweise beachten.

Beton, Sichtbeton:

Trennmittelreste porentief und gründlich mit BEECK Schalölentferner und Hochdruckreiniger nach Werksvorschrift entfernen, mit reichlich klarem Wasser nachspülen. Auch im Innenbereich gründlich abwaschen, Benetzbarkeit des gereinigten Untergrundes durch Aufsprühen von Wasser prüfen. Vorfixieren mit BEECK SOL-Fixativ. Für Lasurtechnik auf Sichtbeton wie unter 2.4. beschrieben verwenden.

Lehm:

Lehm auf Haushaltsfeuchte trocknen lassen. Sandendes Überkorn trocken abfegen. Zur Verfestigung BEECK SOLFixativ unverdünnt sättigend auftragen, Überstand verbürsten (Glanzstellen!). Unter Objektbedingungen bemustern.

Backstein, Kalksandstein, Naturstein:

Je nach Verschmutzung und Zustand reinigen, auf Ausblühungen (z. B. Salzränder, Eisensalze), Feuchteschäden und Saugvermögen prüfen. Defekte Fugen und Steine ausbessern. Vorfixieren mit BEECK SOL-Fixativ. Nicht anwendbar auf glasiertem Klinker oder porenfreiem Naturstein, z.B. Granit.

Altanstriche, Kunstharzputz, Wärmedämmverbundsysteme (WDVS):

Mineralische Altanstriche gründlich reinigen und abbürsten. Gerissene, minderhaftende und filmbildende Altanstriche möglichst porentief entfernen. Verbliebene Anstriche auf Haftung und Tragfähigkeit prüfen. Festhaftende Anstriche und Putze reinigen. Veralgte Fassaden mit BEECK Fungizid nach Werksvorschrift behandeln. Saugende, kreidende und mürbe Oberflächen mit BEECK SOL-Fixativ grundieren. Auf Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) wegen Aufheizeffekt, auch bei Lasurtechniken, nur helle Farbtöne (Hellbezugswert HBW > 40) einsetzen.

  • Ungeeignete Untergründe sind waagerecht der Witterung ausgesetzte Flächen (z.B. Mauerkronen, Sohlbänke, Bauwerksfugen), sowie minderfeste, ausblühfähige und nicht alkalibeständige Untergründe wie z. B. Holzwerkstoffe (MDF, OSB), Kunststoffe sowie nicht tragfähige, plasto-elastische Altanstriche. Auf hydrophoben Untergründen BEECK MBA-Fixativ bemustern.
  • Mangelhafte Untergründe erfordern ein differenziertes Vorgehen. Salz- und feuchtebelastete Flächen mit Sanierputz ausrüsten.

Weitere Verarbeitung:

Detaillierte Hinweise zur Verarbeitung und zu Sicherheitsmaßnahmen findest Du als Download im technischen Merkblatt, sowie im Sicherheitsdatenblatt. Beachte unbedingt die darin enthaltenen Anweisungen zum Anstrichaufbau, zur Sicherheit und Vorgehensweise bei der Verarbeitung von SOL-Fixativ.

Weiterführende Links zu "Beeck SOL-Fixativ - Kaliwasserglas"
Verfügbare Downloads:

Einordnung nach CLP-Verordnung

EUH-Sätze EUH210: Sicherheitsdatenblatt als Download erhältlich.
P-Sätze P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P262: Nicht in die Augen, auf die Haut oder auf die Kleidung gelangen lassen.