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Verwendung von Spaten und Spatengabeln

Ohne Arbeit früh bis spät kann dir nichts geraten; der Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten

 


 

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Wie entstand der Spaten?

Der Vorfahre des Spaten ist der Grabstock. Ein einfacher Stock aus Eiche, Wacholder oder Buchsbaum mit einer Länge von ungefähr einem Meter. Der vordere Teil war angespitzt und manchmal im Feuer gehärtet. Er wurde wohl benutzt um Wurzeln auszugraben. Als der Mensch sesshaft wurde, wurden Grabstöcke genutzt um den Boden aufzulockern und Pflanzlöcher für Stecklinge herzustellen. Grade Pflanzstöcke entwickelten sich weiter zum Holzspaten und später, zu Spaten aus Metall in verschiedensten Varianten. Abgewinkelte Grabstöcke sind die Vorfahren unserer heutigen Hacken und Grubber.

Welche Spatenform ist die beste?

Beim Spaten gibt es viele Sonderformen. Die wohl bekannteste Form des Spatens zeigt ein Rechteck mit leichter Rundung an der Schnittkante. Heute oft als Gärtnerspaten bezeichnet. Diese Form ist universell und deshalb bei vielen beliebt. Für leichten Boden kann die Rundung sehr flach verlaufen. Je steiniger und schwerer der Boden ist, desto spitzer sollte der Spaten sein um leichter in den Boden einzudringen. Wenn auch das nicht ausreicht wird zur Hacke gegriffen.

Auch die Größe des Blattes entscheidet darüber, wie viel Kraft aufgewendet werden muss um den Boden zu lockern oder umzugraben. Hier kommen die Damenspaten ins Spiel. Sie haben ein kleineres Blatt, dringen leichter in den Boden und brauchen weniger Kraft um die Erde zu lösen. Mit ihnen können selbst unerfahrenere Gärtnerinnen oder Gärtner ein Beet umgraben ohne gleich außer Atem zu sein. Unabhängig davon kann es viele Situationen geben, in denen ein kompakterer Spaten von Vorteil ist. Also lasst euch nicht vom Namen täuschen.

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Spatengabeln

Spatengabeln sind eine weitere Form des Spaten. Durch die einzelnen Zinken dringen sie leichter in den Boden und können auch zum umgraben verwendet werden. Häufig kommen sie bei der Kartoffelernte zum Einsatz, zum Aufnehmen von Mist, Gestrüpp und diversen anderen Dingen. Bevor es Damenspaten gab, war die Spatengabel bei jenen beliebt, die weniger Kraft aufwenden wollten oder konnten.

Heute gibt es auch bei den Spatengabeln weitere Formen. Auch hier die Damen-Variante, die sich wegen der kleineren Zinken auch für enge Bepflanzungen eignet, Gabeln mit Bajonett- oder Lanzenzinken. Der Unterschied liegt darin, dass Lanzenzinken breiter sind als Bajonettzinken. Also Lanzenzinken eher zum umgraben oder Kartoffelroden. Bajonettzinken eher zum Aufnehmen von Gartenabfällen, Mist, Rasenschnitt usw..

Stielformen

Bei Spatengabeln sind T-Stielet-stiel-knopf-stiel-vergleich-600x400ujgbovyDWfPZJ üblich. Am Ende des Stiel ist ein Querholz angebracht, das von der Hand umschlossen wird. Stiel und Querholz ergeben dabei ein "T".

Auch bei den Spaten sind T-Stiele weit verbreitet. Darüber hinaus gibt es den D-Stiel. Hierbei hat das Stielende die Form eines "D". Diese Form ist zum Beispiel in Großbritannien weit verbreitet.

Nicht so häufig ist der Knopfstiel. Dabei ist der Stiel insgesamt länger als beim T- oder D-Stiel, damit genug Platz für die Hände ist. Er wird ähnlich wie eine Schaufel gehalten und die Hände bilden entlang des Stiels eine grade Linie. Im Gegensatz zu den beiden anderen Stielen, wo die Handstellung um 90° versetzt ist. Es ist Geschmacksache, welche Stielform einem besser liegt. Ein wirklicher Unterschied existiert also nur zwischen Knopfstiel und den beiden anderen Formen.

 

1377-1407-krumpholz-gaertnerspaten-nieten-oben-600x400Was macht einen guten Spaten aus?

Ein guter Spaten ist bestenfalls geschmiedet. Mindestens aus gewalztem Blech. Günstige Produkte aus Fernost sind oft nur gestanzt. So ein Spaten kann schon bei der ersten Benutzung brechen oder verbiegen. Bei den geschmiedeten Spaten unterscheidet man frei Hand geschmiedet oder mit Hilfe einer Form geschmiedet. Wer einen Spaten freihändig schmieden will braucht viel Erfahrung, denn er muss den Stahl symetrisch treiben, damit der Spaten auf beiden Seiten des Schaftes gleichmäßig breit wird. Beim Schmieden mit einer Form gibt diese die Richtung vor.

Ist der Tritt aufwändig gearbeitet, stellt das ein zusätzliches Qualitätsmerkmal dar. Ein weiterer Arbeitsschritt ist nötig, um ihn anzufertigen. Ein guter Tritt sorgt dafür, dass man lange und ohne Schmerzen an den Füßen mit seinem Spaten arbeiten kann.

Was ist die Zwinge?

Die stabile Zwinge verbindet den geschmiedeten Spatenkopf zuverlässig mit dem Stiel. Die Befestigung muss idealerweise mit mehreren ausreichend dicken Nieten erfolgen um dauerhaft fest zu sein. Schrauben oder gar Nägel sind zur Verbindung von Zwinge und Stiel keine dauerhafte Lösung, da sich diese Verbindungen mit der Zeit von alleine lösen.

Ohne Arbeit früh bis spät kann dir nichts geraten; der Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten     Wie entstand der Spaten? Der Vorfahre des Spaten ist der... mehr erfahren »
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Verwendung von Spaten und Spatengabeln

Ohne Arbeit früh bis spät kann dir nichts geraten; der Neid sieht nur das Blumenbeet, aber nicht den Spaten

 


 

1589-krumpholz-damenspaten-elke-draufsicht-600x400

Wie entstand der Spaten?

Der Vorfahre des Spaten ist der Grabstock. Ein einfacher Stock aus Eiche, Wacholder oder Buchsbaum mit einer Länge von ungefähr einem Meter. Der vordere Teil war angespitzt und manchmal im Feuer gehärtet. Er wurde wohl benutzt um Wurzeln auszugraben. Als der Mensch sesshaft wurde, wurden Grabstöcke genutzt um den Boden aufzulockern und Pflanzlöcher für Stecklinge herzustellen. Grade Pflanzstöcke entwickelten sich weiter zum Holzspaten und später, zu Spaten aus Metall in verschiedensten Varianten. Abgewinkelte Grabstöcke sind die Vorfahren unserer heutigen Hacken und Grubber.

Welche Spatenform ist die beste?

Beim Spaten gibt es viele Sonderformen. Die wohl bekannteste Form des Spatens zeigt ein Rechteck mit leichter Rundung an der Schnittkante. Heute oft als Gärtnerspaten bezeichnet. Diese Form ist universell und deshalb bei vielen beliebt. Für leichten Boden kann die Rundung sehr flach verlaufen. Je steiniger und schwerer der Boden ist, desto spitzer sollte der Spaten sein um leichter in den Boden einzudringen. Wenn auch das nicht ausreicht wird zur Hacke gegriffen.

Auch die Größe des Blattes entscheidet darüber, wie viel Kraft aufgewendet werden muss um den Boden zu lockern oder umzugraben. Hier kommen die Damenspaten ins Spiel. Sie haben ein kleineres Blatt, dringen leichter in den Boden und brauchen weniger Kraft um die Erde zu lösen. Mit ihnen können selbst unerfahrenere Gärtnerinnen oder Gärtner ein Beet umgraben ohne gleich außer Atem zu sein. Unabhängig davon kann es viele Situationen geben, in denen ein kompakterer Spaten von Vorteil ist. Also lasst euch nicht vom Namen täuschen.

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Spatengabeln

Spatengabeln sind eine weitere Form des Spaten. Durch die einzelnen Zinken dringen sie leichter in den Boden und können auch zum umgraben verwendet werden. Häufig kommen sie bei der Kartoffelernte zum Einsatz, zum Aufnehmen von Mist, Gestrüpp und diversen anderen Dingen. Bevor es Damenspaten gab, war die Spatengabel bei jenen beliebt, die weniger Kraft aufwenden wollten oder konnten.

Heute gibt es auch bei den Spatengabeln weitere Formen. Auch hier die Damen-Variante, die sich wegen der kleineren Zinken auch für enge Bepflanzungen eignet, Gabeln mit Bajonett- oder Lanzenzinken. Der Unterschied liegt darin, dass Lanzenzinken breiter sind als Bajonettzinken. Also Lanzenzinken eher zum umgraben oder Kartoffelroden. Bajonettzinken eher zum Aufnehmen von Gartenabfällen, Mist, Rasenschnitt usw..

Stielformen

Bei Spatengabeln sind T-Stielet-stiel-knopf-stiel-vergleich-600x400ujgbovyDWfPZJ üblich. Am Ende des Stiel ist ein Querholz angebracht, das von der Hand umschlossen wird. Stiel und Querholz ergeben dabei ein "T".

Auch bei den Spaten sind T-Stiele weit verbreitet. Darüber hinaus gibt es den D-Stiel. Hierbei hat das Stielende die Form eines "D". Diese Form ist zum Beispiel in Großbritannien weit verbreitet.

Nicht so häufig ist der Knopfstiel. Dabei ist der Stiel insgesamt länger als beim T- oder D-Stiel, damit genug Platz für die Hände ist. Er wird ähnlich wie eine Schaufel gehalten und die Hände bilden entlang des Stiels eine grade Linie. Im Gegensatz zu den beiden anderen Stielen, wo die Handstellung um 90° versetzt ist. Es ist Geschmacksache, welche Stielform einem besser liegt. Ein wirklicher Unterschied existiert also nur zwischen Knopfstiel und den beiden anderen Formen.

 

1377-1407-krumpholz-gaertnerspaten-nieten-oben-600x400Was macht einen guten Spaten aus?

Ein guter Spaten ist bestenfalls geschmiedet. Mindestens aus gewalztem Blech. Günstige Produkte aus Fernost sind oft nur gestanzt. So ein Spaten kann schon bei der ersten Benutzung brechen oder verbiegen. Bei den geschmiedeten Spaten unterscheidet man frei Hand geschmiedet oder mit Hilfe einer Form geschmiedet. Wer einen Spaten freihändig schmieden will braucht viel Erfahrung, denn er muss den Stahl symetrisch treiben, damit der Spaten auf beiden Seiten des Schaftes gleichmäßig breit wird. Beim Schmieden mit einer Form gibt diese die Richtung vor.

Ist der Tritt aufwändig gearbeitet, stellt das ein zusätzliches Qualitätsmerkmal dar. Ein weiterer Arbeitsschritt ist nötig, um ihn anzufertigen. Ein guter Tritt sorgt dafür, dass man lange und ohne Schmerzen an den Füßen mit seinem Spaten arbeiten kann.

Was ist die Zwinge?

Die stabile Zwinge verbindet den geschmiedeten Spatenkopf zuverlässig mit dem Stiel. Die Befestigung muss idealerweise mit mehreren ausreichend dicken Nieten erfolgen um dauerhaft fest zu sein. Schrauben oder gar Nägel sind zur Verbindung von Zwinge und Stiel keine dauerhafte Lösung, da sich diese Verbindungen mit der Zeit von alleine lösen.