Beeck Marmorsumpfkalk

Beeck Marmorsumpfkalk
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GHS05: Ätzwirkung GHS07: Achtung
Menge
  • 10094
  • BEECK'sche Farbwerke GmbH
  • 7 kg
Beeck Marmorsumpfkalk - Frei von Zusätzen jeder Art! Holzgebrannter, reiner Marmorsumpfkalk... mehr
Produktinformationen "Beeck Marmorsumpfkalk"

Beeck Marmorsumpfkalk - Frei von Zusätzen jeder Art!

Holzgebrannter, reiner Marmorsumpfkalk für Restaurierung und denkmalgerechtes Arbeiten.

Mehrjährig eingesumpfter Marmorkalk für Reinkalkanstriche auf kalkgerechten Untergründen. Klassische Anwendung für Restaurierung und Freskomalerei in historischen Gebäuden. Erfüllt höchste denkmalpflegerische Ansprüche durch absoluten Verzicht auf synthetisch-organische Additive und Weißpigmente. Kombiniert hervorragende bauphysikalische Eigenschaften mit unverfälschter Kalklüsteroptik. Reversibel im Sinne der Denkmalpflege, bildet auch nach mehrfacher Renovierung keine dampfsperrende Überschichtdicke und lässt durch seine ungeminderte Offenporigkeit auch historischen Luftkalkputz nicht „ersticken“. BEECK Marmorsumpfkalk bindet im Gegensatz zu handelsüblichen modifizierten Kalkfarben ausschließlich durch den chemischen Prozess der Karbonatisierung ab und verleiht dadurch erhaltenswerter historischer Bausubstanz unverfälschten Kalkcharakter.

Auch zum Schlämmen in Stallungen und Kellern geeignet.

Zusammensetzung:

  • Holzgebrannter, nachdispergierter Marmorsumpfkalk höchster chemischer Reinheit.
  • Mindestens dreijährige Einsumpfzeit.
  • Optimal feinkristalline Kornverteilung
  • Absolut mineralisch
  • Organischer Anteil 0 %
  • Frei von Lösemitteln und VOC

Eigenschaften:

  • Anwendung im Innenbereich, bevorzugt für historische Objekte der Baudenkmalpflege
  • Für Kalktünchen in Keller und Stallungen, sowie Freskomalerei
  • Holzgebrannt und mehrjährig eingesumpft
  • Denkmalgerecht in Stofflichkeit und Anmutung
  • Tuchmatt mit leuchtend-transparentem Kalklüster
  • Kapillaraktiv und Feuchte regulierend
  • Höchste Kohlendioxiddurchlässigkeit
  • Nicht brennbar
  • Hoch ergiebiges Konzentrat
  • Die natürliche Alkalität wirkt gegen Bakterien und Schimmel
  • Praktisch unbegrenzt überstreichbar, da nicht filmbildend
  • Spannungsarm und frei von elektrostatischer Aufladung
  • Frei von Zusätzen jeder Art
  • Nur für kalkgerechte Untergründe

Farben:

  • Kalkweiß
  • Pastellfarbig tönbar mit BEECK Kalk-Volltonkonzentrat (max. 20 %) oder mit kalkverträglichen Pigmentfarben.
  • System- und untergrundbedingt ist speziell bei getönten Anstrichen ein wolkiges Erscheinungsbild möglich, deshalb unbedingt auf Originaluntergründen bemustern.
  • Grundsätzlich bitte beachten: Abhängig von Untergrund, Raumklima und Verarbeitung können Farbtonschwankungen, Kreidung und Versinterung auftreten. Diese Effekte sind kalktypisch und stellen ausdrücklich keinen Produktmangel dar.

Untergrund & Vorbereitung:

(Luft-)Kalkputz (PI,CSI-II), Kalk-Zementputz (PII), Sanierputz, gut wasserbenetzbar:

Sinterhaut gegebenenfalls abschleifen oder ätzen. Grundanstrich bei Neuputz Fresko, Folgeanstriche nach oberflächlicher Trocknung des Putzes. Altputz vornässen und mattfeucht auftrocknen lassen, wenig geeignet für reine Kalkfarben!

Tragfähige Kalkanstriche:

Reinigen und abbürsten. Kreidende Anstriche mit BEECK SOL-Fixativ, verdünnt mit 2 Teilen Wasser, festigen. Leim- und Temperafarben abwaschen. Denkmalpflegerische Vorgaben beachten!

Naturstein, Backstein:

Auf Saugfähigkeit, Feuchteschäden und Ausblühungen (Salzränder!) prüfen. Reinigen, mürbe Fugen ausbessern. Bemustern, wenig geeignet für reine Kalkfarben!

Lehm:

Lehm muss durchgetrocknet, fest und tragfähig sein. Risse vorab putztechnisch beheben, absandendes Korn abfegen. Vornässen und mattfeucht auftrocknen lassen. Mehrere äußerst dünnschichtige, verdünnte Anstriche mit BEECK Marmorsumpfkalk nach jeweils mindestens 24 Stunden Trockenzeit, grundsätzlich bemustern!

  • Ungeeignete Untergründe sind gipshaltige Untergründe, beispielsweise Gipsputz, Stuckgips und Gipskarton. Ebenso filmbildende Anstriche, beispielsweise Öl-, Latex- und Kunstharzanstriche und organische Untergründe wie Kunststoffe und Holzwerkstoffe.
  • Mangelhafte Untergründe erfordern ein differenziertes Vorgehen. Vorsicht bei ausblühfähigen und verseifbaren Untergründen. Salz- und feuchtebelastete Flächen, Kellerwände und Sockelbereiche mit einem Sanierputz ausrüsten, ebenso Bereiche mit hygroskopischer oder aufsteigender Feuchte.

Weitere Verarbeitung:

Detaillierte Hinweise zur Verarbeitung und zu Sicherheitsmaßnahmen findest Du als Download im technischen Merkblatt, sowie im Sicherheitsdatenblatt. Beachte unbedingt die darin enthaltenen Anweisungen zum Anstrichaufbau, zur Sicherheit und Vorgehensweise bei der Verarbeitung von Beeck Marmorsumpfkalk.

 

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Verfügbare Downloads:

Einordnung nach CLP-Verordnung

Symbole
GHS05: Ätzwirkung GHS05: Ätzwirkung
GHS07: Achtung GHS07: Achtung
H-Sätze H315: Verursacht Hautreizungen.
H318: Verursacht schwere Augenschäden.
H335: Kann die Atemwege reizen.
P-Sätze P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P261: Einatmen von Staub / Rauch / Gas / Nebel / Dampf / Aerosol vermeiden.
P280: Schutzhandschuhe / Schutzkleidung / Augenschutz / Gesichtsschutz tragen.
P310: Sofort Giftinformationszentrum, Arzt oder … anrufen.
P312: Bei Unwohlsein Giftinformationszentrum, Arzt oder … anrufen.
P305+P351+P338: Bei Kontakt mit den Augen: Einige Minuten lang behutsam mit Wasser spülen. Vorhandene Kontaktlinsen nach Möglichkeit entfernen. Weiter spülen.
P501: Inhalt / Behälter einer ordungsgemäßen Verwertung zuführen.